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kein Zündfunke
#11
Hm... wenn kein Zündkunke kommt und alle an der Verkabelung i.O. erscheint, dann ist entweder etwas mit der CDI, dem OT Geber oder der Ladespule.
Am ehesten tippe ich mal auf den OT-Geber.
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#12
OT-Geber, ist das die "Pickup coil"?
Die Widerstandswerte von "Pickup coil" und "Source coil" hab ich durchgemessen und sind beide im grünen Bereich, aber beim messen waren sie in einem Temperaturbereich, in dem der Zündfunke auch da war.
Grüße, Hubert
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#13
Hab vor lauter Verzweiflung nochmal jede Verbindung, die lt. Schaltplan irgendwie mit der Zündung zu tun hat durchgemessen und bin bei einem blau-gelben Draht, der von der CDI über den zweiten Kontakt des Zündschloss zur Diode/Seitenständer-Schalter auf einen fluktuierenden Widerstandswert zwischen 0,9 - 3 kOhm gekommen,
Lt. Sachaltplan ist das eine direkte Verbindung, die eigentlich 0 bis 1Ohm haben darf.
Was die Verbindung in der CDI bewirkt, weiß ich nicht.
Habe jedenfalls das Zündschloss zerlegt und die beiden Kontakte gereinigt. Aufgefallen ist mir nichts, jedoch war der Widerstandswert nach dem zusammenbauen bei 0 Ohm.

Erste Testfahrt, nach ziemlich genau 30 km freier Fahrt an einer Ampel halten müssen und das Ding geht aus und spring nicht mehr an :-(
Also wieder einmal von der Kreuzung geschoben und dann versucht den Motor zu starten (man bin ich froh das ich vor 2 Jahren den Kickstarter nachgerüstet habe), kann gar nicht sagen wie oft mir das jetzt schon passiert ist. Langsam nervt das wirklich.
Bevor ich nach dem Zündfunken geschaut habe, ist sie dann doch wieder angesprungen.
Kann somit nicht sagen, ob das mit dem schlechten Kontakt das Problem mit dem Zündfunken gelöst hat oder es ein zweites (weiteres) Problem mit dem Vergaser ist.
Grüße, Hubert
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#14
So, leider springt sie jetzt gar nicht mehr an, vielleicht kann mir jemand noch einen Tipp geben?
Was hab ich gemacht:
Da die TW erst nach ca. 30 km zum spinnen anfängt, wenn ich halten muss, (und ich das mit dem fehlenden Zündfunken nicht reproduzieren kann) hatte ich die Theorie, dass der Vergaser bei sehr warmen Motor und langsamer fahrt, das Benzin im Vergaser zu heiß wird und dadurch die TW nicht mehr anspringt.
Also hab ich aus Alu einen Hitzeschutz zwischen Zylinder und Vergaser gebastelt und auf die nächste Testfahrt.
Nach einer Rundfahrt von ca. 40 km ohne Probleme wieder zu Hause ankam, hab ich die TW im Stand noch weiter laufen lassen,
Nach ca. 2 Min. ist sie plötzlich ausgegangen und nicht mehr angesprungen. Nach meiner Theorie, dass der Sprit im Vergaser zu heiß werden könnte, habe ich die Schwimmerkammer vorsichtig ein wenig mit Kältespray besprüht.
Jedoch ohne Erfolg, sie springt nicht an.
Erst mal den Zündfunken mit einem Zündfunken-Tester getestet, der Zündfunke ist da, dann die Zündkerze raus um zu sehen ob sie feucht ist. Schaut eher trocken aus, beim erneuten Test des Zündfunken mit ausgeschraubter Zündkerze, sehe ich da keinen Funken an der Elektrode. Gleiches mit zwei weiteren Zündkerzen!?
Wieso sehe ich bei dem Tester einen Zündfunken aber bei der Zündkerze nicht?

Weiter den Vergaser raus (da die Kerze trocken aussaht) zerlegt und im Ultraschallbad gereinigt.
Alles auf Leichtgängigkeit und die Membranen auf Beschädigungen überprüft.
Nichts auffälliges, keine Risse in den Membranen und alles Leichtgängig.
Auch den Ansaugstutzen raus und den O-Ring überprüft, nichts sichtbares.
Danach alles wieder rein und erneuter Startversuch (elektrisch mit Autobatterie-Unterstützung und mit Kickstarter.
Die TW springt nicht an.
Was mir auffällt ist, dass früher wenn ich elektrisch starte und dabei Gas gebe oder den Choke ziehe oder reindrücke, sich das Ansauggeräusch verändert. Jetzt verändert sich das Ansauggeräusch nicht mehr, egal ob bei Standgas oder Vollgas.
Da muss doch irgendwas mit den Vergaser nicht stimmen, oder?
Kann ich mit mit dem Kältespray was kaputt gemacht haben? Nur was?

Bin für jede Hilfe dankbar :-)
Grüße, Hubert
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#15
Prüfe mal das Ventilspiel. Wenn zu gering, schließen die Ventile bei warmen /heißen Motor nicht mehr, und der Motor stirbt ab. Wenn wieder abgekühlt, startet er.

Zündfunke: Überbrücke den Seitenständerschalter. Da die Steckverbindung in der nähe der Batterie liegt, kann es zu Kontaktschwierigkeiten durch ausgasen der Schwefelsäure kommen und die Kontakte verrotten. Besonders wenn der Ablaufschlauch der Batterie nicht aufgesteckt ist.

Gruß
Meik
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#16
Danke für deine Antwort Meik.
Wenn ich das richtig verstanden hab, soll ich das Ventilspiel dann eher auf die max. Werte einstellen, richtig?
Ich hab's jetzt mit den min. Werten versucht, mit dem Resultat, dass die Kompression von 8 bar auf 4,5 bar gesunken ist.

Gruß, HubertL
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#17
Moin,

dann wir  da der Hund begraben sein  Smile 

Genau Max. Wert einstellen, fahren.

Gruß
Meik
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#18
Hi,

habe das Ventilspiel genau auf max. Werte eingestellt, der Kompressionsdruck ist jetzt bei 9 bar, wenn ich das Gasgriff voll aufmache geht der Druck bis 10 bar hoch.

Dennoch springt sie leider nicht an :-(
Also nochmal das gesamte Zündsystem und alle Widerstandswerte (nach Handbuch) durchgemessen (den Eingang zur Zündspule sogar mit einen Oszilloskop), Signal zur Zündspule ist definitiv da.
Einzig auffällige ist der Widerstand des Leerlaufschalters, der schwankt zwischen 8 und 20 Ohm. Den hab ich dann direkt auf Masse gebrückt.
Zündfunke ist da aber an der Kerzenelektrode nur minimal sichtbar.

Vielleicht liegts ja doch am (Unterdruck) Vergaser?
Nochmal den Vergaser und den Ansaugstutzen raus, zerlegt und wieder rein.
Am O-Ring und am Ansaugstutzen sehe ich keinerlei Risse oder Beschädigungen, hab aber in einem anderen Beitrag gelesen, dass der O-Ring richtig Probleme machen kann. Hab aber keinen Reserve O-Ring da.
Im Vergaser sind alle Teile leicht beweglich. Der Schieber lässt sich leicht bewegen.
Kann man den Vergaser irgendwie testen, ob der Unterdruckschieber wirklich aufmacht?

Dank Euch :-)
Grüße, Hubert
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